Bei einem klassischen freitragenden Schiebetor sitzt der Antriebsmotor in einem separaten Bodenkasten oder neben dem Tor. Das funktioniert — sieht aber selten gut aus, braucht Platz und macht die Wartung mühsam. Die „Motor an Bord"-Lösung integriert den Antrieb direkt in die Torkonstruktion.
Was sich ändert
- Keine Bodenkästen mehr in der Zufahrt — die Pflasterung bleibt unangetastet
- Kein Motorgehäuse neben dem Tor — keine Kabelbahnen, kein Schaltkasten im Sichtbereich
- Wartungszugang von oben — bequem, ohne Erdarbeiten
- Voraussetzung für Solartore — die ganze Energie- und Antriebseinheit reist mit dem Tor mit
Wie es funktioniert
Der Motor und die Steuerung sind in einem geschlossenen Modul direkt im oberen Torrahmen verbaut. Ein Zahnriemen oder Kettenantrieb überträgt die Bewegung auf die Laufrolle. Das gesamte System ist gekapselt, witterungsfest und auf zehntausende Bewegungen ausgelegt.
Wo es Sinn macht
Bei jeder Maßanfertigung empfehlenswert, besonders aber bei: Designtoren mit klarer Optik, Anlagen ohne Erdkabelmöglichkeit, Solartoren, denkmalgeschützten Anwesen mit Bodensensiblen Flächen.